Frischer Wind aus Südbaden im neuen FDP-Landesvorstand
Der Landesparteitag in Balingen hat die Weichen auf Neustart gestellt und Südbaden mischt ganz vorne mit! Mit Nathalie Aranguren Wagner (KV Waldshut) und Lea Banger (KV Konstanz) ziehen zwei profilierte, meinungsstarke und leidenschaftliche junge Liberale in den neuen Landesvorstand der Freien Demokraten Baden-Württemberg ein. Beide bringen klare Kante und den Mut mit, auch unbequeme Themen anzupacken.
Hier stellen wir unsere beiden neuen Stimmen im Landesvorstand vor:
Nathalie Aranguren Wagner (KV Waldshut): Echte Selbstbestimmung und ein klarer Wertekompass
Für Nathalie Aranguren Wagner waren die letzten Wochen in jeder Hinsicht lebensverändernd: Nur elf Tage vor dem Landesparteitag brachte sie ihre Tochter zur Welt und tritt nun an, um die Zukunft des Landes für genau diese nächste Generation mitzugestalten.
Ihre Herzensthemen sind Freiheit, echte Selbstbestimmung und ein ehrlicher gesellschaftlicher Diskurs:
Medizinische Selbstbestimmung statt neuer Ideale: Aus ihrer eigenen Erfahrung als Schwangere kritisiert sie, dass der heutige Feminismus oft nur alte Ideale durch neue ersetzt, etwa durch die Romantisierung des „Natürlichen“ und die Dämonisierung künstlicher Eingriffe. Sie fordert ein Gesundheitssystem, das sachlich über Risiken und Chancen aufklärt, Frauen selbst entscheiden lässt und sie für diese Entscheidungen nicht bewertet.
Einfordern liberaler Werte: Als Teil einer internationalen Familie (sie selbst mit Wurzeln in Siebenbürgen, ihr Mann aus Kolumbien) lebt sie Multikulturalität jeden Tag. Doch sie macht klar: Kultur besteht nicht nur aus Essen oder Festen, sondern aus grundlegenden Werten. Die FDP und Deutschland dürfen ihre freiheitlichen Werte nicht im Namen einer vermeintlichen Gleichwertigkeit aller kulturellen Ansichten zurückstellen.
Kampf um die Freiheit: Für Nathalie steht fest: Die Freiheit in Deutschland kämpft gerade ums Überleben. Als frischgebackene Mutter sieht sie es als ihre Pflicht, diesen Kampf nicht tatenlos zu beobachten, sondern aktiv für die Gesellschaft einzustehen, in der ihre Tochter aufwachsen wird.
Lea Banger (KV Konstanz): „Bodyguard der Freiheit“ und Modernisiererin
Lea Banger hat sich in ihrer Wahlheimat Konstanz längst den Ruf erarbeitet, schwierige Themen mutig anzugehen und keine Angst davor zu haben, auch mal anzuecken. Ihre Kernbotschaft: Freiheit ist nicht gottgegeben, sie verliert sich zentimeterweise und muss immer wieder verteidigt werden. Die FDP müsse wieder uneingeschränkt als „Bodyguard der Freiheit“ auftreten, im Netz, bei der Meinungsäußerung, im Leben und auch im Tod.
Ihre Schwerpunkte im Landesvorstand sind klar auf Modernisierung und Schlagkraft ausgerichtet:
Die Basis als Motor: Die außerparlamentarische Opposition erfordert eine starke Basis. Lea will jedes Mitglied „sprechfähig“ machen, ob am Stammtisch oder auf Social Media, damit die Partei nicht nur intern, sondern überzeugend nach außen kommuniziert.
Bürokratieabbau beginnt intern: Wer im Land Bürokratie abbauen will, muss bei sich selbst anfangen. Lea fordert, vereinsinterne Hürden abzubauen, dem Ehrenamt mehr zu vertrauen und die Basis zu „entfesseln“, statt sie durch Vorschriften zu drosseln.
Mehr Frauen begeistern: Indem die FDP ihr Kernprogramm, die Selbstbestimmung über den eigenen Lebensweg und Körper sichtbarer macht, will Lea deutlich mehr Frauen für die liberale Politik und die aktive Mitarbeit gewinnen.
Social Media mit Mut und Humor: Die Kommunikation der Partei muss schneller und mutiger werden. Statt immer nur staatstragend zu kommunizieren, fordert sie einen nahbaren Mix aus tagesaktuellen Inhalten, Trends und einer gesunden Portion Humor.
Wir gratulieren Nathalie und Lea herzlich zur Wahl und freuen uns auf den starken liberalen Input aus Südbaden im neuen Landesvorstand!
Neuer Landesvorstand der Freien Demokraten Baden-Württemberg. Foto: FDP-BW